Yoga

Hatha Yoga Utthita Trikonasana | Asana Übung "Dreieck" von Bogumila Bara Dausend mit Pyramide als Symbol.  © 2007 Bogumila & Lutz Dausend

"Gleichgültig, ob man jung, im mittleren oder fortgeschrittenen Alter ist,
sogar wenn man krank oder schwach ist -
jeder kann mit der Praxis des Yoga beginnen."

Hatha-Yoga-Pradipika I, 64.
 

Hatha-Yoga

Yoga ist eine etwa 5000 jährige indische Lehre, ein Wegweiser zur Befreiung vom Leid. Die Körperhaltungen (Asanas) und Atemtechnik (Pranajama) dienten ursprünglich den spirituellen Männern zur Stärkung des Körpers und Vertiefung der Konzentration, um lang im Meditationssitz bleiben zu können. Dabei nahm man wahr, dass die Übungen positive Auswirkungen sowohl auf das Kreislauf-, Nerven-, Atmungs-, Verdauungs- und Hormonsystem als auch auf die Psyche haben. Über Jahrhunderte wurden die Asanas umfassend weiterentwickelt und auf diese Weise entstand etwa im XV. Jahrhundert der körperorientierte Hatha-Yoga als Unterscheidung von dem spirituellen Yoga.

Kum Nye - Tibetisches Yoga

Kum Nye ist eine alte tibetische Heilungsmethode. Sie verbindet Atemübungen, Selbstmassage und sanfte Bewegungsübungen zu einem wirkungsvollem Übungsweg der Entspannung und Heilung von Körper und Geist. Die von mir angebotene Kum Nye Übungen basieren auf Anleitungen von Tarthang Tulku.
 

Yoga in Adho Muhka Svanasana

Hatha Yoga und Kum Nye kann jeder unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung praktizieren. Übertriebene Anstrengung ist bei einem Yoga-Ausübenden fehl am Platz. Es erfordert von ihm lediglich Ausdauer, um die Ausführung der Asanas zu erlernen und sie regelmäßig zu praktizieren.

Yoga besteht aus exakt eingenommenen Körperhaltungen, in denen man eine Weile verharrt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Standhalten, nicht in der Wiederholung. Ein richtig ausgeführter Asana wird durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

Hatha Yoga Kukkutasana | Asana Übung "Hahn" von Bogumila Bara Dausend mit Hahn und im Hintergrund eine Landschaft. Bogumila & Lutz Dausend
  • richtige Reihenfolge der Bewegung der betroffenen Körperglieder
  • gute Verteilung des Körpergewichts auf die Muskeln und Gelenke
  • ausgeglichene Muskelspannung (um nicht den Blutdruck nach oben zu treiben)
  • mit der Bewegung abgestimmte Atmung

All dies ist wichtig, um gewünschte physiologische Veränderungen im Körper durch die Yoga-Übungen hervorzurufen.